• Dr. Bernd Lorenz
    Rechtsanwalt
    Fachanwalt für IT-Recht
    Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
    Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

Verlagsrecht

Das Verlagsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen dem Autor und dem Verleger. Regelmäßig räumt der Autor dem Verleger durch Abschluss eines Verlagsvertrags das ausschließliche Recht ein, sein Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten. Maßgeblich für die Rechtsbeziehung ist vor allen Dingen der Verlagsvertrag. Ergänzend findet das Verlagsgesetz Anwendung.

Das Verlagsgesetz regelt im Einzelnen die Rechte und Pflichten von Autoren und Verlegern. Das Werk muss durch den Autor rechtzeitig abgeliefert werden. Der Verleger hat dem Autor Druckfahnen zur Korrektur vorzulegen. Anschließend muss der Verleger das Werk drucken. Wenn nichts anderes vereinbart ist, darf er maximal 1000 Abzüge herstellen. Zusätzlich hat er Freiexemplare herzustellen und dem Autor kostenlos zur Verfügung zu stellen. Anschließend hat der Verleger für eine Verbreitung des Werkes zu sorgen, wobei ihm grundsätzlich das Recht zusteht, den Ladenpreis zu bestimmen.

Vielfach werden abweichende Regelungen im Verlagsvertrag getroffen. Bei Dissertationen wird beispielsweise häufig vereinbart, dass der Autor einen Druckkostenzuschuss zu zahlen hat. Abweichende Regelungen sollten stets genau geprüft werden (siehe auch FAQ zum Verlagsvertrag).

Bei der Prüfung von Verlagsverträgen verfügen wir über eine langjährige Erfahrung. Einige unserer Anwälte veröffentlichen regelmäßig Bücher, Buchbeiträge und Aufsätze in Zeitschriften. Schon aufgrund der eigenen Tätigkeit unserer Anwälte haben wir regelmäßig mit dem Verlagsrecht zu tun. Gerne prüfen wir auch Ihre Verlagsverträge oder klären Rechtsstreitigkeiten zwischen Autoren und Verlegern.