Werkvertragrecht

Das Werkvertragsrecht ist immer dann Grundlage der rechtlichen Beurteilung eines Rechtsfalles, wenn sich eine Seite eines mindestens zweiseitigen Vertrages zur Erbringung einer Leistung verpflichtet hat, die sich in einem bestimmten Erfolg niederschlägt. Wichtige Unterfälle des Werkvertragsrechts sind beispielsweise das Private Baurecht oder das IT-Recht; im ersteren Fall besteht der Erfolg in dem zu errichtenden Gebäude, im letzteren Fall ist es etwa die zu entwickelnde Software, die den Erfolg darstellt. Weiteres Kennzeichen des Werkvertrages ist die Pflicht des anderen Vertragspartners zur Abnahme des Werkes, d.h. der Anerkennung des Werkes als vertragskonform.

Allgemeine Rechtsgrundlage für das Werkvertragsrecht sind die §§ 631-651 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), in denen u.a. die Frage der Vergütungspflicht, die Notwendigkeit einer Abnahme des Werkes oder aber die Ansprüche bei Mängeln des Werkes geregelt sind. Dies sind auch die wichtigsten bzw. immer wiederkehrenden Streitpunkte des Werkvertragsrechts und seiner besonderen Ausprägung, des Privaten Baurechts.

Wir unterstützen Sie in allen Teilaspekten des Werkvertragsrechts, insbesondere

  • bei der Vorbereitung, dem Entwurf, der Verhandlung und dem Abschluss von Werkverträgen,
  • bei der Abnahme und der Geltendmachung bzw. Abwehr von Mängelansprüchen,
  • beim Umgang mit Kündigungen des Werkvertrages oder der Insolvenz des Vertragspartners,
  • bei der prozessualen Sicherung und Durchsetzung von Ansprüchen im Rahmen von Beweis- oder Klageverfahren vor Gerichten in ganz Deutschland.